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Paradise Now
Peter Bialobrzeski
Paradise Now # 63
2008
60 x 75 und 126 x 160 cm
© Peter Bialobrzeski
Courtesy LA Galerie Frankfurt / Robert Morat Galerie Hamburg

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Paradise Now

30 Jan – 18 Apr 2010

Alfred Ehrhardt Stiftung

Auguststr. 75
10117 Berlin

+49 (0)30-20095333


www.alfred-ehrhardt-stiftung.de

Tue-Sun 11-18, Thu 11-21

Paradise Now
Peter Bialobrzeski
Paradise Now # 18
2008
60 x 75 und 126 x 160 cm
© Peter Bialobrzeski
Courtesy LA Galerie Frankfurt / Robert Morat Galerie Hamburg

ERÖFFNUNGSAUSSTELLUNG BERLIN 29. Januar 2010, 19 Uhr Peter Bialobrzeski: Paradise Now Alfred Ehrhardt: Naturdinge 30. Januar bis 18. April 2010 Im Dezember 2009 zieht die Alfred Ehrhardt Stiftung von Köln nach Berlin-Mitte. Als gemeinnützige Stiftung wird es in sehr guter Lage Auguststr. / Ecke Tucholskystr. noch besser gelingen, die Institution und das Werk von Alfred Ehrhardt bekannter zu machen und damit der zentralen Aufgabe der Stiftung noch gezielter entsprechen zu können. In Berlin werden in verstärkter Weise Positionen zeitgenössischer Künstler einbezogen und auch die Kooperation mit anderen Institutionen weiter ausgebaut. In der Gegenüberstellung von zeitgenössischen Fotografen und Fotografinnen, die sich entsprechend Alfred Ehrhardts Interessenschwerpunkt mit dem Begriff der »Natur« und den »Konstruktionen des Natürlichen« auseinandersetzen, und historischer Fotografie und Filmkunst von Alfred Ehrhardt liegt der besondere dialogische Ansatz der Ausstellungstätigkeit. Dieser Dialog wird in Form von Veranstaltungen und Gesprächen fortgeführt und durch begleitende Publikationen abgerundet. Eröffnet werden die neuen Räume in Berlin mit der Serie Paradise Now von Peter Bialobrzeski und Fotografien und Filmen zum Themenkomplex der Naturdinge von Alfred Ehrhardt. Peter Bialobrzeski (geb. 1961 in Wolfsburg) thematisiert in seiner Serie Paradise Now die sowohl vom Menschen gepflanzte als auch vom Stadtwachstum unberührt gelassene, urwaldartige Natur in den asiatischen Mega-Städten Jakarta, Singapur, Bangkok und Kuala Lumpur. Wie in seinen früheren Serien Neontigers und Lost in Transition lotet Bialobrzeski die Grenzen des Dokumentarischen meisterhaft aus. Seine Bildkompositionen sind verführerisch wie Gemälde der Romantik, doch ist ihre oberflächliche Schönheit trügerisch. Ausschließlich zur Abenddämmerung oder nachts aufgenommen, lassen die Neonleuchten und angestrahlten Wolkenkratzer das wuchernde Tropengrün zwischen hyperreal und surreal changieren. "Die Bilder inszenieren das üppige Wachstum als Zeichen der Hoffnung, werfen aber auch die Frage auf, ob wir dieses Leuchten angesichts der prognostizierten Klimakatastrophe noch verantworten können" (Bialobrzeski). Die paradiesisch anmutende, von glitzerndem Großstadtlicht erleuchtete Natur scheint sich gegen die urbane Struktur durchsetzen zu können. So evoziert Paradise Now das Szenario einer fernen Zukunft, in der der Mensch von diesem Planeten wieder verschwunden sein wird und sich die Natur ihren Platz zurück erobert.