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PHOTOsuisse Porträtfilme
TV-Sendungen, Buch und DVD's

PHOTOsuisse Porträtfilme

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TV: 18 Sep 2004 – 26 Mar 2005

Schweiz 1


Funk & Fernsehen


www.sfdrs.ch

Erfahrene Filmemacherinnen und Filmemacher haben die Porträtfilme im Auftrag vom Schweizer Fernsehen DRS, von der Télévision Suisse Romande, Televisione Svizzera di lingua italiana und Televisiun Rumantscha realisiert. Eine wichtige Rolle spielte die Fotostiftung Schweiz, welche das Projekt fachlich begleitete. Bei der Auswahl der Fotografinnen und Fotografen standen Institutionen aus den verschiedenen Landesteilen, das Musée de l'Elysée in Lausanne, das Museo Cantonale in Lugano und das Fotomuseum Winterthur den Produzenten von PHOTOsuisse beratend zur Seite. "Wir hatten wirklich die Qual der Wahl", sagt Projektleiter Christian Eggenberger. "Hauptanliegen von PHOTOsuisse ist es, eine möglichst abwechslungsreiche Auswahl anzubieten, mit möglichst unterschiedlichen Positionen, um so einen spannenden, kontrastreichen Überblick über die Fotoszene Schweiz zu ermöglichen." Shooting stars der jungen Szene sind in diesem faszinierenden Panoptikum ebenso dabei wie Arrivierte, welche in den vergangenen dreissig Jahren entscheidende Entwicklungen mitgeprägt haben. Eine wichtige Rolle spielte die Fotostiftung Schweiz, welche das Projekt fachlich begleitete. PHOTOsuisse ist bereits die vierte Produktion, welche die SRG SSR idée suisse der Kreativität und der kulturellen Vielfalt der Schweiz widmet. Das Buch mit zwei DVD erscheint im renommierten Verlag Lars Müller und ist zum Start der Fernsehreihe im Teleshop und im Buchhandel erhältlich. "PHOTOsuisse" – ein Wegweiser durch die Schweizer Fotolandschaft Welches sind die markanten Positionen der aktuellen Schweizer Fotografie? Das von SRG SSR idée suisse initiierte Projekt PHOTOsuisse stellt mit 28 Kurzfilmen und einem Buch herausragende Werke vor und lotet dabei das breite Spektrum fotografischer Ansätze aus – von der klassischen Reportage bis zur freien künstlerischen Arbeit. Die Fotostiftung Schweiz hat das Projekt fachlich begleitet. Zu den Hauptaufgaben der Fotostiftung Schweiz gehört es, das fotografische Schaffen in unserem Land zu dokumentieren und zu vermitteln. So hat diese Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1971 – früher unter dem Namen Schweizerische Stiftung für die Photographie – zum Beispiel weit über 100 Fotografieausstellungen eingerichtet, die meisten davon im Kunsthaus Zürich, wo sie bis 2001 ihren Sitz hatte. Ebenso hat sie zahlreiche Bücher zu wichtigen Themen oder herausragenden Werken der Schweizer Fotografie publiziert. Auf diese Weise wurde einem breiten Publikum vor Augen geführt, dass sich das fotografische Schaffen nicht einfach im luftleeren Raum abspielt, sondern, wie andere Bereiche der visuellen Kultur, eine reiche und vielfach verästelte Geschichte aufweist, in der ein permanentes Ringen um neue Positionen und Ausdrucksweisen, ein unablässiges Reflektieren der Möglichkeiten des Mediums, ein ständiger Dialog zwischen heutigen und früheren Fotoschaffenden stattfindet. Ein erster gross angelegter Versuch, solche Entwicklungen und Wechselwirkungen sichtbar zu machen und die Schweizer Fotografie in ihren unterschiedlichen Kontexten zu erschliessen, wurde bereits 1974 – also vor genau 30 Jahren – der Öffentlichkeit präsentiert, und zwar unter dem Titel Photographie in der Schweiz – 1840 bis heute. Dieser bisher einzige historische Überblick über die Schweizer Fotografie ist inzwischen ein Standardwerk, das auch in seiner umgearbeiteten Neuauflage von 1992 längst vergriffen ist. Das von der SRG SSR idée suisse initiierte Projekt PHOTOsuisse bietet nun eine neue Möglichkeit, Übersicht zu gewinnen – wobei es diesmal nicht mehr um einen chronologischen Längsschnitt, sondern um eine Art Momentaufnahme in der Gegenwart geht. Als Wegweiser im florierenden, aber unübersichtlichen Gelände der aktuellen Schweizer Fotografie, als Einführung in die reichen Möglichkeiten des Mediums, aber auch als Dokumentation zuhanden zukünftiger FotohistorikerInnen trifft sich das Projekt PHOTOsuisse mit den Bemühungen der Fotostiftung Schweiz. Aus diesem Grund nahm die Stiftung die Einladung von SRG SSR idée suisse, an diesem Projekt mitzuarbeiten und es fachlich zu begleiten, sehr gerne an. Die entstandenen 28 Kurzfilme und der begleitende Bildband ergänzen in schönster Weise unsere eigenen Bestrebungen zur Vermittlung und Bekanntmachung des fotografischen Schaffens aus der Schweiz. Seit der Neueröffnung der Stiftung im Zentrum für Fotografie in Winterthur steht dafür eine deutlich verbesserte Infrastruktur – unter anderem mit einem permanenten Ausstellungsraum, einer Spezialbibliothek und einem Filmprogramm in der Lounge – zur Verfügung. So werden auch die 28 PHOTOsuisse-Kurzfilme demnächst in das Angebot von Filmen von und über Fotografen integriert, die von den BesucherInnen auf den Lounge-Terminals individuell abgerufen und angeschaut werden können. Dem PHOTOsuisse-Buch ist zu wünschen, dass es ebenso zum unentbehrlichen Nachschlagewerk wird wie die seinerzeit von der Stiftung herausgegebene Fotografiegeschichte. Peter Pfrunder Direktor Fotostiftung Schweiz

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