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Albert Renger-Patzsch: Kühe am Rhein, o.J. Foto: Albert Renger-Patzsch, VG-Bild-Kunst, Bonn 2016

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Der Rhein und die Fotografie 2016-1853

Bernd Arnold » Boris Becker » Wout Berger » Rolf Georg Bitsch » Kurt Boecker » René Böll » Robert Capa » Henri Cartier-Bresson » Chargesheimer » Fritz Christian » Hermann Claasen » Cortis & Sonderegger » Theodor Creifelds » Cundall & Fleming » Wiliam England » Hannes Maria Flach » Francis Frith » Arthur Grimm » Candida Höfer » Ruth Hallensleben » Robert Häusser » Hans Heinig » Heinz Held » Claudio Hils » Bernd Hoff » Heinrich Hoffmann » Ralf Kaspers » Barbara Klemm » Wilhelm Koch » Michael Lange » Herbert List » Ute Mahler » Werner Mantz » Martin Manz » Charles Marville » Reinhardt Matz » Lee Miller » Paul Nathrath » Cas Oorthuys » Ugo Proietti » Gabriele Pütz » Erwin Quedenfeldt » Max Regenberg » Albert Renger-Patzsch » Gerhard Richter » Frits J. Rotgans » August Sander » Wilhelm Schürmann » Hans Schafgans » Nora Schattauer » Jos Schmid » Kris Scholz » Joachim Schumacher » Friedrich Seidenstücker » Axel Stoffers » Wolfgang Tillmans » Valeska Achenbach & Isabela Pacini » Eusebius Wirdeier » Wolfgang Zurborn »

Exhibition: 9 Sep 2016 – 22 Jan 2017

LVR LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn

0228-20700


www.landesmuseum-bonn.lvr.de

Tue-Sun 11-18, Sat 13-18

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Bernd Arnold: aus der Serie Warum ist es am Rhein so schön, 2002 © Bernd Arnold

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Der Rhein und die Fotografie 2016-1853

Ausstellung: 9. September bis 22. Januar 2017
Eröffnung:

Die Ausstellung versammelt rund 260 eindrucksvolle Fotografien von 62 bedeutenden europäischen Fotografen aus 163 Jahren. Ob als „Vater Rhein“, national umkämpfte Grenzlinie, Sehnsuchtslandschaft der (Post-)Romantik, ökologisch bedrohtes Biotop, tagestouristisches Ausflugsziel, ökonomische Lebensader, urbaner Alltagsraum, Sinnbild Europas oder als ewig mäanderndes Fließgewässer: Der Rhein erweist sich immer wieder als bildschöpfender Fluss. Damit eröffnet „bilderstrom“ facettenreich eine motivbezogene Geschichte der Fotografie.

Der Rhein lässt sich trefflich als ein Bilderstrom charakterisieren, und das gleich im doppelten Sinne. Schon mit Beginn der Bildproduktion entwickelt sich der berühmteste aller europäischen Flüsse zu einem begehrten Motiv, das in zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Stichen Verbreitung findet. In der Summe vermögen es die Rheinbilder wiederum, kollektive Vorstellungen zu erzeugen und zu modellieren. Sie bewegen sich bewusst zwischen Zeugnis und Mythos, zwischen Klischee und Kunst. Solche Vorstellungsbilder prägen die Wahrnehmung auf den Rhein bis heute.

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Barbara Klemm: Rhein bei Rüdesheim, 1974 © Barbara Klemm, 2016

Die Ausstellung erkundet die Wechselwirkungen zwischen Fluss und Bild anhand der Fotografie, einem Verfahren, das in einem besonderen Spannungsfeld zwischen Wirklichkeitstreue und der Sehnsucht nach Imagination steht. Die Schau vereint namhafte europäische Fotografen, insbesondere aus Deutschland und den Anrainerstaaten Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. Das Spektrum reicht von freien dokumentarischen und bildjournalistischen Arbeiten bis zu fotokünstlerischen Positionen.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit der Bundeskunsthalle, die zeitgleich die Ausstellung "Der Rhein – eine Europäische Flussbiografie" präsentiert. Beide Ausstellungen können mit einem vergünstigen Kombi-Ticket besucht werden.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalogbuch mit ca. 256 Seiten: ISBN 978-3-7757-4190-3. Er ist im Museumshop für 19,80 Euro und im Buchhandel für 29,80 Euro erhältlich.

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Valeska Achenbach & Isabela Pacini: ohne Titel, 2003 © Valeska Achenbach & Isabela Pacini, 2016
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Hannes Maria Flach: Rhein, ca. 1931